Mit einem frechen Lachen und leichtfüßiger Bewegung springt der Mann vom Rücken des stämmigen kleinen Pferdes und verbeugt sich schwungvoll. Mit einer kurzen Geste streicht er sich durch die schwarzen, ungebändigten Haare, die bis zu den Schultern reichen. In den nachtschwarzen Augen glitzert es amüsiert und sie verraten ebenso wie das feingeschnittene Gesicht sein tulamidisches Erbe. Seine Größe mag man als durchschnittlich bezeichnen und er ist schlank und bewegt sich mit der katzenhafter Geschmeidigkeit eines Akrobaten.
Man muss nicht seine farbenfrohe Kleidung sehen, um sicher zu sein, dass man es mit einem des Fahrenden Volkes, genauer sogar einem Zahori zu tun hat:
Über einer dunklen, enganliegenden Hose, welche die wohlgestalte Figur gut unterstreicht, trägt er ein grünes Hemd, das vorne meist nur lose zusammengeknotet ist, darüber noch eine kurze schwarze Weste. Über der buntbestickten Schärpe um die Hüfte trägt er einen einfachen Gürtel, an dem eine Dolchscheide mit einem einfachen Dolch befestigt ist.
Der Zahori begeistert vor allem mit seinen gewagten Akrobatikkünststücke, die er auch auf dem Rücken der kleinen stämmigen Pferde ausführt.
GerüchteDer junge Zahori gehört ebenso wie sein Halbbruder Chivral zur Sippe der Madamoros, welche sich vor allem auf dem Landsitz der Domna di Alighiero aufhält.
In Unterpunin kann man erfahren, dass der Zahori den Bandenchef Yalach gegen sich aufgebracht habe, jedenfalls versuchen seit geraumer Zeit einige dessen Schläger ihn in die Finger zu bekommen.